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Rückblick

27. April - 20:00 Uhr
ZeitHaus

Foto: Lars Landmann

GREGORY PORTER

Das Publikum der Movimentos Festwochen konnte ihn bereits 2014 erleben, nun tritt Gregory Porter zum zweiten Mal in der Autostadt auf. Nur noch selten kann man den derzeit erfolgreichsten Jazz- und Gospelsänger, der mit Leichtigkeit große Konzerthallen füllt, in einem solch intimen Rahmen erleben.

Porters Livekonzerte beeindrucken durch die immense Ausdruckskraft des Künstlers. Der nahezu zwei Meter große „Mann mit der Mütze“ strahlt Souveränität und Präsenz aus. Auch sein stimmliches Volumen ist enorm, doch setzt er seinen warmen, souligen Bariton sehr variabel ein: Scat-Gesang, intime Soloeinlagen, kongeniale Duette mit dem Piano oder zusammen mit Sextett-Besetzungen und großen Orchestern – Porter findet stets das richtige Maß an stimmlicher Kraft und Energie.

Ähnliches gilt für seine Songs, die in ihrer emotionalen Direktheit Authentizität und Schönheit mit eingängigen Melodien vereinen. Meist liegen ihnen persönliche Erlebnisse aus der Kindheit, aus emotionalen Begegnungen oder soziopolitische Betrachtungen zugrunde. Unter Letzteren nimmt besonders das Rassenproblem innerhalb der USA einen hohen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil Porters Bruder 1980 erschossen wurde und seine Familie zur gleichen Zeit rassistischen Anfeindungen ausgesetzt war.

Nach seinem kometenhaften Aufstieg 2013 erhielt Gregory Porter ein Jahr später einen ECHO Jazz als „bester internationaler Sänger“ sowie 2015 und 2017 als „Bestseller des Jahres“. Für seine Alben „Liquid Spirit“ (2014) und „Take Me To The Alley“ (2016) wurde er jeweils mit einem Grammy ausgezeichnet. Sein jüngst erschienenes Album „Nat King Cole & Me“ ist nicht nur eine Hommage an Gregory Porters Idol, sondern auch an seine Mutter, die ihn früh mit Coles Musik vertraut machte. Und auf dem Sterbebett soll sie ihrem Sohn gesagt haben: „Sing, Baby, sing!“

Gregory Porter (Gesang) – Albert ‘Chip’ Crawford (Piano) – Jahmal Nichols (Double Bass) – Emanuel Harrold (Schlagzeug) – Tivon Pennicott (Tenorsaxofon) – Ondrej Pivec (Hammond)