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Rückblick

28. April - 18:00 Uhr
Panoramakino

Foto: Sebastian Bisch

DER MENSCH IN SEINEM WAHN: SCHILLER-BALLADEN

Performance von Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes

Der Inhalt
„Der Schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“
(aus: Friedrich von Schiller, „Das Lied von der Glocke“)

Nach Goethes „Werther“ und „Jedermann reloaded“ nach Hugo von Hofmannsthal haben Philipp Hochmair und Die Elektrohand Gottes nun einen anderen Klassiker zu einem kunstvoll-exzessiven Abend verschmolzen: Das Programm vereint Schillers Balladen, ein über Generationen weitergegebenes „bildungsbürgerliches Grundelement“ (Hochmair), mit Kurzfilmen, lyrischen Erzählungen – sowie  mit Elektro-Rock und exzessiver Bühnenperformance. Schillers „Glocke“ sei, so Hochmair, nicht nur ein großes Sprachwerk, sondern auch „ein unglaublicher Trip. Dieses Gefühl von Ekstase herzustellen wäre mir ein großes Anliegen“.  Durch die Verbindung der klassischen Gedichte und Balladen mit Elektro-Rock und exzessiver Performance entstauben Philipp Hochmair und Die Elektrohand Gottes so manche literarische Kostbarkeit. Schiller revisited.

Der Autor

Die Werke Friedrich von Schiller (1759–1805) sind gekennzeichnet durch sprachgewaltige und eingängige Verse sowie durch pointierte Dialoge. Bereits zu seinen Lebzeiten wurde Schiller als der „deutsche Shakespeare“ bezeichnet; seither zählt er zum deutschen und internationalen Bildungskanon. Schillers Balladen gehören zu den kunstvollsten Dichtungen der deutsch-sprachigen Literatur.  Sie zeigen Möglichkeiten des menschlichen Handelns auf und sollten die Vielfalt der deutschen Sprache demonstrieren. In ihrer dramaturgischen Brillanz und Anschaulichkeit vermögen Schillers lyrisch-epische Texte ihr Publikum bis heute zu fesseln.

Der Interpret

Philipp Hochmair verkörpert seine Figuren voller Kraft, aber auch mit Feinheiten und Ambivalenzen, wofür er 2015 den NESTROY-Preis für Bastian Krafts Inszenierung des „Jedermann“ erhielt. Hochmair, der bei Klaus Maria Brandauer in Wien und am Conservatoire National Supérieuer d'Art Dramatique in Paris studierte, spielt auf Bühnen wie dem Burgtheater Wien, der Volksbühne Berlin sowie am Thalia Theater in Hamburg, wo er zuletzt Erfolge als Siegfried in „Der Ring: Siegfried/Götterdämmerung“ feierte. Hinzukommen zahlreiche Kino- und Fernsehfilme, zuletzt die ORF/ARD-Serie „Vorstadtweiber“ und der Kinofilm „Kater“, der 2016 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin als bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. Bei den Movimentos Festwochen las Hochmair aus Tolstois „Anna Karenina“ (2016) und war im vergangenen Jahr mit „Jedermann reloaded“ zu erleben.

?Die Band Elektrohand Gottes besteht aus dem Gitarristen und Künstler Tobias Herzz Hallbauer, dem Bassisten und Elektroklangkünstler Jörg Schittkowski sowie Alvin Weber am Schlagzeug.