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Programm

7. April - 18:00 Uhr
St.-Bernward-Kirche Wolfsburg

Foto: Sebastian Bisch

DIE APOKALYPSE

Die Offenbarung des Johannes
mit Wolfram Koch


Der Inhalt
Apokalyptische Reiter, Krieg, Geschwüre und Feuersbrunst – sie alle hervorgerufen durch den Zorn Gottes: Die Apokalypse nach der Offenbarung des Johannes fasziniert durch rauschhafte Visionen von poetischer Schönheit und expressiver Dramatik. Wie in einem Fiebertraum verschmelzen Mensch und Tier, stehen Himmel und Erde in Flammen, blasen Engel und himmlische Gestalten zum Gericht über die Verfehlungen der Menschheit. Die Apokalypse berichtet von zerstörerischer Bestrafung angesichts der Verworfenheit der Welt. Zugleich ist sie ein konsequenter Umbruch, der die geltenden irdischen Strukturen radikal verändert. Für jene, die auf Gottes Seite stehen, beginnt nach diesem Weltgericht eine Zeit vollkommenen Friedens und unbeschreiblicher Herrlichkeit im neuen Jerusalem.

Zwei Jahrtausende hat die Apokalypse die Christen kontinuierlich in Angst und Schrecken versetzt, wie unzählige Kirchenportale und Tafelbilder zeigen. Auch heute noch ist sie Inspirationsquelle für unterschiedliche Weltuntergangsszenarien von der Wissenschaft über die Gesellschaftskritik bis hin zu Adaptionen in Literatur und Film.

Der Autor

Die  Offenbarung des Johannes ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Sie ist Prophezeiung und Hoffnungsschrift zugleich. Johannes wendet sich als Ich-Erzähler an sieben Gemeinden in Kleinasien und damit an im Römischen Reich unterdrückte Christen. Der Verfasser selbst stellt sich als Johannes vor und wurde lange Zeit mit dem Apostel Johannes, dem „Lieblingsjünger“ Jesu und Autor des Johannes-Evangeliums, gleichgesetzt. Eine Annahme, die von der heutigen Bibelforschung aufgrund sprachlicher und theologischer Unterschiede innerhalb der Schriften bezweifelt, wenn nicht sogar ausgeschlossen wird.

Der Interpret
Seit 2015 ermittelt er gemeinsam mit Margarita Broich im „Tatort“ aus Frankfurt: Wolfram Koch war Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seit 2000 arbeitete er unter anderem am Schauspiel Frankfurt, an der Berliner Volksbühne, am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater unter Regisseuren wie Dimiter Gotscheff und Herbert Fritsch. Unter der Regie von Jan Bosse verkörpert er aktuell die Titelfigur in Shakespeares „Richard III.“ am Schauspiel Frankfurt. Für seine darstellerische Leistung in „Warten auf Godot“ am Deutschen Theater erhielt Koch den Gertrud-Eysoldt-Ring 2015 sowie 2017 den Grimme-Preis für seine TV-Hauptrolle in „Dead Man Working“. Mit Wolfram Koch in der Hauptrolle inszenierte Herbert Fritsch 2016 „Die Apokalypse nach der Offenbarung des Johannes“ an der Berliner Volksbühne. Zu den Movimentos Festwochen kommt Wolfram Koch nun mit einer eigenen Lesefassung der „Apokalypse“. 2016 erlebte das Wolfsburger Publikum Wolfram Koch in Kurt Tucholskys „Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte“ sowie 2017 in „Die Wahrheit. Von den Vorteilen, sie zu verschweigen, und den Nachteilen, sie zu sagen“.