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Programm

15. Mai - 20:00 Uhr
KraftWerk 
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Foto: Reinhard Werner

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FAST EIN HAMLET MEIN MEPHISTO
EIN ÖDIPUS FÜR JEDERMANN
Zeus, Europa und ihre Nachkommen

Eine literarisch-musikalische Exkursion in die Freiheit mit Klaus Maria Brandauer und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg


Aufführung am 15.05.2017 um 20:00 Uhr im KraftWerk

DER INHALT
In Texten und Liedern, in Hymnen und Manifesten geht der Schauspieler Klaus Maria Brandauer mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg den Aufbrüchen in die Freiheit, den Hoffnungen, den Kämpfen, Siegen und Niederlagen nach. Die wütenden Pamphlete gegen die Tyrannei stehen neben Manifesten des Ungehorsams, der Unordnung und der fröhlichen Anarchie. „Die Freiheit ist immer fragil“, sagt Klaus Maria Brandauer. „In dem Maße, wie ich nach Freiheit rufe und die Sehnsucht nach ihr in mir wächst, werden ihre Grenzen immer offenkundiger. Und so sehr wir dem entfesselten Prometheus entgegenstreben, so sehr sehen wir uns umstellt von den Grenzen, die die Gesellschaft uns setzt: das Digitale, der Sicherheitswahn, die vollständige Kontrolle. Sie sind unsere neuen Fesseln – aber wo sind unsere neuen Freiheitslieder?“

DIE INTERPRETEN
Er ist einer der wenigen deutschsprachigen Schauspieler, die weltweite Anerkennung genießen: Ob auf der Bühne oder im Film, Klaus Maria Brandauer begeistert seit Jahrzehnten Kritik wie Publikum. Weltberühmt wurde Brandauer 1981 mit der oscarprämierten Klaus-Mann-Verfilmung „Mephisto“; internationale Kinoerfolge wie „Out of Africa“, der James-Bond-Streifen „Never Say Never Again“ und Francis Ford Coppolas „Tetro“ erweiterten seinen filmischen Ruhm. Mit unnachahmlicher Präsenz agiert Brandauer auch auf der Bühne: Seit 1972 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien, wenige Jahre später zählte er zu den gefragtesten Darstellern in deutschsprachigen Theatern. Zu seinen Titelrollen gehören der „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen und „Hamlet“ in Wien. Eine höchst produktive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Stein begann 2007 mit der Inszenierung des „Wallenstein“ , dem Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“, beide am Berliner Ensemble, sowie aktuell „König Lear“ am Burgtheater Wien folgten. Immer wieder inszenierte Brandauer auch selbst, darunter den „Hamlet“ und Brechts „Dreigroschenoper“, aber auch Wagners „Lohengrin“ sowie den Film
„Mario und der Zauberer“. Bei den Movimentos Festwochen ist Klaus Maria Brandauer seit 2008 ein immer wieder beeindruckender Gast. Zuletzt gab er 2013 – in einer weiteren Zusammenarbeit mit Peter Stein – den Krapp in Samuel Becketts Einpersonenstück „Das letzte Band“ und las 2015 aus Herman Melvilles „Moby Dick“.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg (DFOB) zeichnet sich durch seine stilistische Vielfalt in hoher Qualität aus und gilt international als Kulturbotschafter Deutschlands. Ob als UFA- Sinfonieorchester, als DEFA-Sinfonieorchester oder als Neugründung unter dem heutigen Namen: Die Geschichte des DFOB ist eng mit dem deutschen Film und dem Medienstandort Babelsberg verbunden. Das Orchester spielte mehr als 220 Film- und Fernsehmusiken und Tonträger mit internationalen Künstlern von José Carreras bis Rammstein ein. In Livekonzerten vertont es Stummfilmklassiker wie „Metropolis“ und „Modern Times“ mit der originalen Filmmusik oder tritt mit klassischem Programm bis hin zu Crossover-Projekten auf.