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Programm

14. Mai - 18:00 Uhr
Braunschweiger Dom St. Blasii 
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Fotos: Stefan Klüter, Vanessa Maas, Max Parovsky

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LUTHERS FREIHEIT
Texte von und über Martin Luther

Lesung mit Claudia Michelsen, Sylvester Groth und Burghart Klaußner sowie Witold Dulski an der Orgel

Eingerichtet von Peter Ries

Aufführung am 14.05.2017 um 18:00 Uhr im Braunschweiger Dom

INHALT

In 30 Thesen erläutert Luther sein Verständnis von Freiheit, in der er eine enge Verbindung zwischen eigener Entscheidungsfreiheit und Verantwortung gegenüber dem Nächsten erkennt. Freiheit bedeutet für Luther die seelische Freiheit im Glauben an Gott, die den Menschen zu Liebe und Mitgefühl befähigen. Freiheit ist damit als ein aus der Beziehung zu Gott resultierendes Geschenk zu verstehen, an dem die realen Bedingungen der Leibexistenz keinen positiven oder negativen Anteil haben.
Claudia Michelsen, Sylvester Groth und Burkhart Klaußner wollen im Braunschweiger Dom dem ängstlichen und mutigen, dem emotionalen und groben, dem trostreichen und tief von Ängsten geplagten Menschen Martin Luther im Urteil seiner Zeitgenossen und der Nachgekommenen, in Selbstbetrachtungen und Eigendeutungen, in Elogen und kritischen Positionen näherkommen.

DER REFORMATOR
Reformer, Revolutionär und Kirchenspalter: Seit Martin Luther vor nunmehr 500 Jahren seine 95 Thesen verfasste, führten seine Schriften zu zahlreichen, nicht immer von ihm beabsichtigten Folgen. Martin Luther (1483–1546), theologischer Urheber der Reformation, klagte als Augustinermönch und Theologieprofessor Fehlentwicklungen in der katholischen Kirche an. Er wandte sich gegen die Setzung der Kirche als Vermittlungsinstanz zwischen Mensch und göttlicher Gnade und propagierte die ausschließliche Orientierung an Jesus Christus als Fleisch gewordenes Wort Gottes. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Luther in Wittenberg seine 95 Thesen: Ein Ereignis, das 2017 als 500. Jubiläum der Reformation gefeiert wird.

DIE INTERPRETEN

Claudia Michelsen
Von 2009 bis 2012 spielte sie an der Seite von Samuel Finzi die LKA-Beamtin Ann Gittel in der Serie „Flemming“. Seit 2013 ermittelt sie als Doreen Brasch für „Polizeiruf 110“ in Magdeburg. Unter der Regie von Wolfgang Petersen drehte sie 2015 den Kinofilm „Vier gegen die Bank“.

Sylvester Groth
Mit Entschiedenheit und Leidenschaft eroberte er sich die großen deutschsprachigen Theater wie die Berliner Schaubühne, die Münchner Kammerspiele und die Salzburger Festspiele. Seinen Variantenreichtum beweist Groth seit Anfang der 1980er Jahre auch in Film und Fernsehen, so als Joseph Goebbels in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009) und Dani Levys „Mein Führer“ (2007). Es folgten Literaturverfilmungen wie „Das Wochenende“ nach Bernhard Schlink (2012) oder „Nackt unter Wölfen“ nach Bruno Apitz (2015).

Burghart Klaußner
Burghart Klaußner ist Schauspieler, Theaterregisseur, Hörbuchsprecher und Sänger. Er studierte an der Berliner Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel. Anschließend hatte er u.a. Engagement an der Schaubühne am Halleschen Ufer, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schiller-Theater und am Maxim-Gorki-Theater in Berlin sowie an Bühnen in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich. Klaußner ist bekannt aus TV- und Kinoproduktionen. Er arbeitet darüber hinaus als Regisseur und Autor.

Witold Dulski ist als Kantor und Organist am Dom St. Blasii zu Braunschweig, musikalischer Leiter der Braunschweiger Domsingschule und als Dozent im Fach Liturgie im Predigerseminar der Braunschweiger Landeskirche tätig. Der gebürtige Pole studierte Klavier an der staatlichen Musikakademie in Gdansk sowie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Dulski tritt europaweit als Konzertpianist und -organist sowie als Dirigent auf und wirkt an Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie bei Liveübertragungen mit.