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Programm

22. April - 11:00 Uhr
FreiRaumAusverkauft

Foto: Uwe Arens

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RAN JIA

Franz Schubert (1797–1828)
Impromptu Nr. 2 und 3 D 899

Johannes Brahms (1833–1897)

Variationen über ein Thema von Händel op. 24

Franz Schubert
Sonate B-Dur D 960

Die Kompositionen von Franz Schubert besitzen einen überwältigenden Reichtum an Empfindungen. Insbesondere die Sonate B-Dur D 960 – seine letzte Komposition – durchläuft das Spektrum menschlicher Gefühle von sprühender Lebensfreude über nachdenkliche, nach innen gerichtete Beobachtung bis hin zu tief empfundenem Schmerz. Der späte Franz Schubert steht in dieser Matinee im Dialog mit Johannes Brahms, dessen hohe Kunst der Variation ihn ausgehend von Händel seine ganz eigenen Wege gehen lässt.

Die chinesische Pianistin Ran Jia versucht stets, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt des jeweiligen Komponisten hineinzuversetzen. Großes Interesse zeigt sie dabei insbesondere an Franz Schubert, dessen Kompositionssprache und musikalische Atmosphäre sie inzwischen vollendet durchdrungen hat. Dabei überzeugt ihr Spiel durch mühelose, ausgewogene Leichtigkeit. Harsche Kontraste oder ichbezogene Interpretationen sind ihr fremd. Ihre Begeisterung für den österreichischen Komponisten festigte ihren Wunsch, Pianistin zu werden – und führte Ran Jia letzten Endes nach Europa.

Bereits 2015 wurde ihre Einspielung von Schubert-Sonaten mit dem renommierten Choc du Mois des französischen Magazins Classica ausgezeichnet und ihre Interpretation mit jenen von Wilhelm Kempff, Radu Lupu und Sviatoslav Richter gleichgesetzt. Eine weitere Einspielung erschien 2017 bei Sony Classical. Im gleichen Jahr absolvierte die Pianistin ihr Berlin-Debüt im Kammermusiksaal der Philharmonie: Innerhalb von zehn Tagen spielte sie an vier Abenden alle Sonaten Schuberts und erfuhr großes Lob von Presse und Publikum.
Die herausragende Schubert-Interpretin konzertierte zuvor unter anderem im New Yorker Lincoln Center, in der Tonhalle Düsseldorf sowie beim Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie dem internationalen Klavierfestival La Roque d’Anthéron, wo sie ihre Rezitaldebüts gab.

Ran Jia wurde in Shanghai geboren und gab ihre ersten Konzerte mit sieben Jahren. Ihr Studium absolvierte die Pianistin am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Gary Graffmann und vollendete ihren Master sowie das Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Derzeit ist sie an der International Piano Academy Lake Como (Italien) immatrikuliert und studiert bei William Grant Naboré.