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Rückblick

19. Mai - 20:00 Uhr
ZeitHaus

Foto: Lars Landmann

JACKY TERRASSON & STÉPHANE BELMONDO

Jazzkonzert am 19.05.2017 um 20:00 Uhr im ZeitHaus

Jacky Terrasson (Klavier), Stéphane Belmondo (Flügelhorn)


Jacky Terrasson und Stéphane Belmondo gehören zu den renommiertesten Jazzmusikern aus Frankreich. Vor vielen Jahren spielten sie bereits gemeinsam in der Formation von Dee Dee Bridgewater, nun haben sie sich zu einem Duo zusammengetan und 2016 das Album „Mother“ eingespielt. Ihre Interpretationen der Jazz-Klassiker von Dave Brubeck über Chanson-Melodien bis hin zu Soul-Hits von Stevie Wonder verbreiten einen funkelnden Charme, in dem die musikalischen Linien von Terrassons Piano und Belmondos Flügelhorn perfekt ineinandergreifen. Kongenial gelingen ihnen immer wieder überraschende Improvisationen und musikalische Pointen, deren Spannungsbögen mit großer Leichtigkeit zwischen Poesie und Witz vermitteln.

DIE KÜNSTLER
Jacky Terrasson ist bekannt für eigene Kompositionen und einen brillanten Stil am Piano, in dem sich innovative Interpretationen mit Spontanität und Raffinesse verbinden. Der Sohn einer Afroamerikanerin und eines Franzosen wurde 1965 in Berlin geboren und wuchs in Paris auf. Zunächst studierte er klassisches Klavier, kam dann mit der Jazzmusik in Kontakt und ging 1986 nach Boston an das Berklee College of Music. 1993 gewann er den renommierten Thelonius-Monk-Wettbewerb als bester Jazz-Pianist des Jahres und wurde bald darauf beim angesehenen Jazz-Label Blue Note unter Vertrag genommen. Es entstanden zahlreiche Soloalben und interessante Kooperationen, u. a. mit Cassandra Wilson, mit der er das Album „Rendezvous“ einspielte. Zu Terrassons musikalischen Partnern gehörten auch Charles Aznavour, Michael Brecker und Dianne Reeves. Terrasson, der heute in New York lebt, ist regelmäßig auf den großen Jazz-Bühnen und internationalen Festivals vertreten.

Stéphane Belmondo, Jahrgang 1967, begann musikalisch zunächst mit dem Akkordeonspiel, bevor er zu Trompete und Flügelhorn wechselte. Heute gehört er zu den international gewürdigten Jazz-Musikern Frankreichs. In seinen Coverversionen und Eigenkompositionen vereint Belmondo Tradition mit Experiment; neben feinsinnigen Balladen finden sich immer wieder Elemente des Soul und Free Jazz. Gemeinsam mit seinem Bruder Lionel am Saxophon bildete Belmondo eine mehrfach ausgezeichnete Hardbob-Formation, später arbeitete er mit Musikern wie Yusef Lateef, Michel Legrand und Gregory Porter zusammen. Für sein erstes Soloalbum „Wonderland“, das er Stevie Wonder widmete, gewann Belmondo in gleich zwei Kategorien des französischen Jazz-Preises Les Victoires du Jazz. Auch mit Chet Baker, dem 1988 verstorbenen legendären Jazz-Trompeter, trat Stéphane Belmondo mehrfach auf. Dieser Begegnung huldigt das 2015 erschienene Album „Love for Chet“, in dem Belmondo seinem Mentor auf ganz eigene, sensible Weise gedenkt.