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Rückblick

16. Mai - 20:00 Uhr
FreiRaum

Foto: Matthias Leitzke

GESPRÄCHSKONZERT MIT DEM SHARON KAM TRIO

Soiree am 16. Mai 2017 um 20:00 Uhr im FreiRaum

Sharon Kam
, Klarinette
Ori Kam
, Viola
Matan Porat, Klavier
Felix Schmidt, Gesprächsführung

Mit ihrer Klarinette erzählt Sharon Kam Geschichten, in denen ihr Instrument fast zur menschlichen Stimme wird. Das Publikum darf sich auf Stücke von Mozart bis Bartók freuen und erfährt aus dem Gespräch der israelischen Musikerin mit Klassik-Kurator Felix Schmidt mehr über ihr Leben und ihr musikalisches Wirken.

DAS TRIO

Die israelische Klarinettistin Sharon Kam entlockt ihrem Instrument Klänge, die mal Lust und Lebensfreude verkörpern, mal Melancholie und Selbstbefragung. Schon ihr Lehrer Chaim Taub habe den Gesang als leitendes Vorbild für das Erarbeiten von Phrasierungen herangezogen, berichtet Sharon Kam. Folgerichtig hat sie Kunstlieder von Verdi und Puccini für Klarinette bearbeiten lassen und auf ihrer CD „Opera!“ eingespielt. Innerhalb des Gesprächskonzertes in der Autostadt übernimmt die Klarinette die Funktion der Altstimme in zwei Gesängen von Johannes Brahms. Gemeinsam mit ihren Kammermusikpartnern Ori Kam und Matan Porat entsteht so ein variantenreiches musikalisches Konzertereignis.

DIE KÜNSTLER
Besonders Mozart hat die Klarinettistin Sharon Kam in ihrer Laufbahn begleitet. Bei ihrem Orchesterdebüt, das sie mit 16 Jahren mit dem Israel Philharmonic Orchestra absolvierte, spielte sie Mozarts Klarinettenkonzert. Zu Mozarts 250. Geburtstag konzertierte sie mit seinem Klarinettenkonzert im Ständetheater Prag und wurde in einer Live-Fernsehschaltung in 33 Länder übertragen. Bereits seit 20 Jahren zählt Kam zu den führenden Klarinettistinnen der Welt. Sie spielte mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Chicago Symphony Orchestra in Europa, Japan und den USA. Die heute in Hannover lebende Sharon Kam begeistert sich für die Kammermusik und zählt Musiker wie Tabea Zimmermann, Carolin Widmann und Martin Helmchen sowie das Artemis und das Kuss Quartett zu ihren Partnern. Im Bereich der zeitgenössischen Musik lässt sich ihr Engagement an Uraufführungen von Werken für Klarinette von Krzysztof Penderecki sowie von Herbert Willi bei den Salzburger Festspielen und von Iván Eröd und Peter Ruzicka in Donaueschingen ablesen.

Zu Sharon Kams engen musikalischen wie persönlichen Vertrauten gehört ihr jüngerer Bruder Ori Kam. Er ist Bratschist des Jerusalem Quartets und gründete die Israel Chamber Music Society. Neben seinem Engagement für die Kammermusik konzertiert Ori Kam als Solist mit Orchestern wie dem National Symphony Orchestra in den USA und nahezu allen Orchestern in Israel. Von 2004 bis 2006 war er Mitglied der Berliner Philharmoniker. Seit 2009 hat er die Professur für Viola an der Universität Genf inne.

Als Pianist beeindruckt Matan Porat durch eine ausgefeilte Klangdramaturgie mit dynamischen Kontrasten innerhalb des musikalischen Stimmungsverlaufs. In seiner Rolle als Komponist ist ihm ein eher analytisches Spiel zu eigen. Porat konzertiert als Solist wie als Kammermusiker; mit Peter Brooks „Zauberflöte“ für Solo-Klavier und sieben Sängern war er auf Welttournee. Als Komponist schrieb er Auftragsarbeiten für Musiker wie Andreas Scholl und Nicolas Altstaedt sowie für die Akademie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

PROGRAMM

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Trios Es-Dur für Klavier, Klarinette und Viola, KV 498 „Kegelstatt-Trio“

Robert Schumann (1810–1856)

Märchenerzählungen. Vier Stücke für Klarinette, Viola und Klavier, op. 132

Johannes Brahms (1833–1897)
Zwei Gesänge für eine Altstimme, Viola und Klavier, op. 91
„Gestillte Sehnsucht“
„Geistliches Wiegenlied“

Franz Schubert (1797–1828)
Moments Musicaux für Klavier, D 780, Nr. 1–3

Béla Bartók (1881–1945)
Kontraste für Violine, Klarinette und Klavier